Der Tiger aus dem Schnee
Tiger werden meistens mit dem Dschungel oder einer Safari in Afrika in Verbindung gebracht. Der größte Tiger der Welt lebt jedoch in einer ganz anderen Region: in Sibirien. Sibirien liegt in Russland und gehört zu den Gebieten mit den kältesten Wintern der Erde. 9 Monate im Jahr liegt die Region unter einer Schneedecke und es wurden dort schon Temperaturen von bis zu −67° C gemessen!
Wie der Sibirische Tiger trotzdem überleben kann und einiges mehr erfahrt ihr im Steckbrief.
STECKBRIEF
Name: Sibirischer Tiger
Körperlänge: Männchen werden 2,5 bis 3,3 Meter lang und sind somit die größte Tigerart, die es gibt.
Nach den Bären ist der Sibirische Tiger das größte landbewohnende Raubtier der Welt.
Schulterhöhe: 115 cm
Schwanzlänge: 90 cm
Gewicht: Männchen wiegen zwischen 250 und 320 kg, Weibchen ca. 150 kg.
Der schwerste Sibirische Tiger, der jemals gewogen wurde, wog sogar fast 400 kg.
Kälteschutz: In Sibirien kann es unvorstellbar kalt werden, bis zu −67° C. Deshalb hat der Sibirische Tiger ein dichtes und langhaariges Fell. Um den Körper schön warm zu halten hat er unter dem Fell eine bis zu 5 cm dicke Fettschicht.
Zähne: Die Eckzähne werden bis zu 6 cm lang
Tarnung: Das Fell des Sibirischen Tigers ist gelblich, geht aber an bestimmten Stellen, zum Beispiel dem Bauch in weiß über. Die Streifen sind dünn und lang. Er kann sich so sehr gut in der schneebedeckten Taiga verstecken, um seiner Beute aufzulauern.
Augen: Seine Augen sind ungefähr fünfmal so gut wie Menschenaugen.
Lebenserwartung: bis zu 15 Jahren
Nahrung: pro Tag muss der Sibirische Tiger 9 bis 10 kg Fleisch fressen. Zu seinen Lieblingsspeisen gehören Hirsche, Ziegen, Wildschweine, Elche, Luchse und auch Bären.
Lebensraum: von Sibirien bis nach Nordchina




