Was ist Atommüll?

von Nele Fahnenbruck
 
Atommüll ist radioaktiver Abfall. Das sind radioaktive Stoffe, die nicht mehr genutzt werden können. Dieser Abfall entsteht unter anderem durch Kernkraftwerke, von denen viele Menschen ihren Strom beziehen. Hiervon geht eine radioaktive Strahlengefahr aus, die besonders gefährlich für die Menschen ist.
 
Wenn solche Strahlen durch Unfälle an die Luft kommen (wie zum Beispiel in der ukrainischen Stadt Tschernobyl im Jahr 1986), wird das ganze Umfeld auf viele Jahre lang verpestet. Davon ist dann nicht nur der Ort betroffen, sondern viele Länder, weil die radioaktiven Substanzen zum Beispiel durch den Regen verbreitet werden.
 
Um den Atommüll zu sichern oder zu entsorgen, müssen ganz besondere Lagerungsvorschriften gelten. Denn es dauert Jahrtausende, ehe der Müll nicht mehr gefährlich ist! Also müssen die Orte, an denen der Atommüll gelagert wird, auch besonders sicher sein. Weil der Atommüll so schwer zu lagern und zu entsorgen ist, sind viele Atomkraftgegner seit Jahren für den Ausstieg aus der Atomtechnologie. Sie fürchten die Gefahr der Strahlen und fordern andere Wege, um den Strom zu erzeugen. Deshalb sind Atommülltransporte immer wieder der Grund für Demonstrationen, wie zum Beispiel in Gorleben.
 

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Weitere Links
Website des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit